Christian Schepers

Rechtsanwalt

Tätigkeitsschwerpunkte

Lizenzrecht, Urheber- und Medienrecht

Vita

Studium der Rechtswissenschaften in Konstanz, Referendariat in Konstanz mit Stationen in Stuttgart und München. Zwischen 2018 und 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Universität Münster, dort unter anderem extern im Bereich des Rundfunks beratend tätig. Seit 2022 bei Lausen Rechtsanwälte mit den Schwerpunkten Urheber- und Medienrecht.

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Blog-Beiträge

MinisterpräsidentInnen machen Weg frei für Reform des öffentlich-rechtlichen Programmauftrags

25. Oktober 2022

Am 21. Oktober 2022 haben sich die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder auf eine Flexibilisierung des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geeinigt. Gegenstand der Reform sind insbesondere die rechtlichen Rahmenbedingungen, die der öffentlich-rechtlichen Programmstruktur zugrunde liegen. Den Entwurf des Medienstaatsvertrags finden Sie hier. Dem Staatsvertrag müssen nun alle 16 Landesparlamente zustimmen. Der reformierte Auftrag soll zum… weiterlesen

Landesmedienanstalten veröffentlichen Listen der Public Value-Angebote

6. Oktober 2022

Vergangene Woche veröffentlichten die Landesmedienanstalten die Listen der Angebote, die in Benutzeroberflächen leicht auffindbar sein müssen (sog. Public Value-Angebote). Der Veröffentlichung war ein Bestimmungsverfahren vor dem zuständigen Organ der Landesmedienanstalten, der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), vorausgegangen. Nach Angabe der Landesmedienanstalten waren im Rahmen des Verfahrens insgesamt 325 Anträge bei der verfahrensfederführenden Landesanstalt für… weiterlesen

Neue Vorgaben an die Barrierefreiheit von Intermediären, Benutzeroberflächen, Medienplattformen und Rundfunkprogrammen

16. September 2022

Mit dem zweiten Medienänderungsstaatsvertrag ergeben sich für die Anbieter von Intermediären, Benutzeroberflächen, Medienplattformen und Rundfunkprogrammen neue Vorgaben an die Barrierefreiheit. Der zweite Medienänderungsstaatsvertrag trat am 30. Juni 2022 in Kraft. Mit ihm setzen die Landesgesetzgeber insbesondere die Vorgaben der Europäischen Richtlinie über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen (RL (EU) 2019/882) um. Ziel ist, durch… weiterlesen

Gendern von Texten ohne Einverständnis des Autors verstößt gegen Urheber- und Persönlichkeitsrecht

21. Juni 2022

Nach Ansicht des Landgerichts Hamburg verstößt das Gendern von Texten ohne Einverständnis des Autors gegen dessen Urheber- und Persönlichkeitsrecht. Der Rechtsstreit zwischen einer Autorin und einem Verlag über die nachträgliche Änderung eines Artikels in gendergerechte Sprache vor dem LG Hamburg (Az. 308 O 176/21) endete am 18.05.2022 mit einem Vergleich zwischen den Prozessparteien. Nach einer… weiterlesen