Dr. Martin Schippan

Rechtsanwalt, Dozent
Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

Tätigkeitsschwerpunkte

Presserecht, Verlagsrecht, Urheberrecht, IT-Recht

Vita

Studium der Rechtswissenschaften und Anglistik in Freiburg, Lausanne und München. Während des Studiums Hospitanzen und Tätigkeit als freier Journalist unter anderem für Badische Zeitung, FAZ und ZDF. Von 1995 bis 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Urheber- und Medienrecht, München; dort Betreuung der Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht (ZUM) sowie Ausbildung der Fachanwälte für Urheber- und Medienrecht. Seit 1997 als Gründungsmitglied bei Lausen Rechtsanwälte mit den Schwerpunkten Presse-, Verlags-, Urheber- und Internetrecht. Regelmäßige Vortrags- und Referententätigkeit, zahlreiche Veröffentlichungen.

 

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Blog-Beiträge

BGH: Öffentliches Informationsinteresse an einem verwaltungsgerichtlichen Verfahren kann identifizierende Bildberichterstattung rechtfertigen

9. Juni 2020

Der BGH hat entschieden, dass die Presse im Rahmen der Berichterstattung über ein verwaltungsgerichtliches Verfahren zwei bisher nicht öffentlich bekannte Verfahrensbeteiligte in identifizierender Form abbilden darf, wenn an dem Verfahren ein erhebliches öffentliches Informationsinteresse besteht. Auch wenn es sich nicht um ein Strafverfahren handele, könne das rechtswidrigen Verhalten der beiden Personen etwa wegen seiner Art,… weiterlesen

BGH: Veröffentlichungen von Zitaten aus Anwaltsschreiben sind zulässig

14. Februar 2020

Der BGH hat in einer Auseinandersetzung zwischen einem Medienanwalt und einem Nachrichtenmagazin entschieden, dass das Magazin in einem Beitrag über den Umgang von Gerichten und Anwälten mit kritischer Presseberichterstattung aus einem Anwaltsschreiben zitieren darf. Dies auch dann, wenn in dem Anwaltsschreiben darauf hingewiesen wird, dass die darin enthaltenen Informationen nicht veröffentlicht werden dürfen. Dem klagenden… weiterlesen

BGH: Verlage können inhaltsleere presserechtliche Informationsschreiben stoppen

17. Januar 2019

Der BGH hat am 15. Januar 2019 entschieden, dass die Zusendung von presserechtlichen Informationsschreiben jedenfalls dann unzulässig ist, wenn diese keine Informationen in Bezug auf eine etwaige Persönlichkeitsrechtsverletzung enthalten und der Verlag zuvor darum gebeten hatte, keine derartigen Schreiben mehr zu erhalten (Az.: VI ZR 506/17). Der Sachverhalt Zahlreiche Kanzleien, die Unternehmen und Personen vertreten,… weiterlesen